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11.09.2015

Die „Raschelsäckli“ können wohl weiterhin eingesetzt werden!

Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat in den letzten zwei Jahren versucht, das Verbot der „Raschelsäckli“ an der Kasse umzusetzen.

Gemäss Tagesanzeiger hat das Bafu nun festgestellt, dass die geltenden gesetzlichen Grundlagen nicht dafür ausreichen, das Verbot auf Verordnungsstufe einführen zu können. Wann und ob das Raschelsackverbot in Kraft treten wird, ist indes mehr als ungewiss. Zwar teilt das Bafu mit, zurzeit an der entsprechenden Gesetzesänderung zu arbeiten. Wann sie jedoch dem Bundesrat vorgelegt würde, sei völlig offen. Zudem ist denkbar, dass das Parlament das Raschelsackverbot dereinst ganz beerdigen wird, da die ursprüngliche knappe Abstimmung nur aufgrund einer parlamentarischen Panne zustande kam.

Zudem hat eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ergeben, dass die Ökobilanz der „Raschelsäcke“ im Vergleich zu der von Tragtaschen aus Papier oder Baumwolle sehr gut ausfalle. Am besten abgeschnitten bei der Studie hat der Plastiksack aus rezykliertem Polyethylen. Der Wegwerf-Plastiksack dürfte aber noch eine bessere Ökobilanz aufweisen als der Testsieger. Denn wegen dessen geringen Gewichts entsteht laut Empa eine noch viel geringere Umweltbelastung.

Ob herkömmliche Plastiksäcke aus Neugranulat (Low- oder High-Density Polyethylen) oder aus rezykliertem Material, Prim Pac bietet massgeschneiderte Tragetaschen in beiden Varianten an.

Plastiksack aus Neugranulat oder rezykliertem Material

 

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